Museum Schönholthausen

Unser Museum, erstmalig eröffnet im Jahre 1991, bietet dem Besucher einige sehr interessante Objekte und auch Geschichten, die weit in die Vergangenheit zurückreichen. Der Sammlungsschwerpunkt unseres Museum ist das Dorf-  und Landleben vom Beginn des 20ten Jahrhundert bis in die  heutige Gegenwart. Darüber hinaus zeigen wir in einer Daueraustellung, die Geschichte der Auswanderung aus dem Kirchspiel Schönholthausen. 
Auf einer Fläche von ca. 260 qm präsentieren wir eine alte Schulstube mit einer sehr interessanten Rechenhilfe, ein altes Schlafzimmer wie es besser nicht sein kann. Büsten von dem berühmten Bildhauer Zumbusch aus dem Jahre 1857. Eine Schreibmaschine, die AEG Mignon T4 mit einer sehr ungewöhnlichen Tastatur. Ebenso zeigen wir viele liebevoll wieder hergerichtete Exponate aus der Land- und Forstwirtschaft der Region, ebenso das dörfliche Handwerk und heimische Brauchtum bis in die 1950er Jahre. 

So ist Omas Wirkungsstätte, die Küche mit Kohleherd und Sitzbank mit großem Esstisch und eine Vielzahl von Küchengerätschaften zu sehen.

Neben den Gerätschaften zur Milchverarbeitung und Hausschlachtung sind eine Schusterwerkstatt, eine Feldschmiede aus dem Jahre 1854 und eine Schreinerei zu besichtigen.

Im Obergeschoss befinden sich eine Schulstube, eine Arztpraxis, ein Schlafzimmer im Stil der Zeit um 1850 und diverse Gerätschaften zur Feldbearbeitung.

In einer Sonderausstellung zur Auswanderungswelle aus dem Kirchspiel Schönholthausen im 19. Jahrhundert sind unter anderem der Nachbau von Schiffskojen und Berichte von Zeitzeugen vom Neubeginn in Amerika und weiteren Ländern zu sehen.
Wir haben diese Ausstellung "Geliebter Bruder..." genannt, weil so ein Brief eines daheim gebliebenen an seinen Bruder in der "Ferne" beginnt.

Nicht irgendwo in Deutschland und auch nicht irgendwo in Nordrhein-Westfalen. Nein, unser Musseum liegt in Schönholthausen, einem kleinem Dorf in der Gemeinde Finnentrop. Das Dorf Schönholthausen hat eine lange Tradition. Schönholthausen wurde in in einer Urkunde von 1240 namentlich zum erstenmal  erwähnt. Man vermutet jedoch, das das Dorf bereits im 9ten Jahrhundert nach Christus existiert hat.

Unvergängliche Schönheit

Herz Maria und Herz Jesu, zwei kleine Büsten aus der Werkstatt des Bildhauer Prof. Dr. h.c. Caspar Ritter von Zumbusch. 

Zumbusch geboren am 23.11.1830 in Herzebrock, Westfalen, gehört zu den bedeutendsten Monumentalplastikern und Bildhauern der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 

Wie und wann diese Büsten nach Schönholthausen gekommen sind ist unbekannt. Laut einer Inschrift auf der Rückseite von Herz Maria wurden die Büsten sehr wahrscheinlich im Jahre 1857 hergestellt.

 

Einblicke

Die Küchenhexe

Eine Küchenhexe (im norddeutschen Raum auch Stangenofen oder Stangenherd genannt) ist ein mit Brennholz befeuerter Herd. Küchenhexen wurden bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts zum Kochen und Beheizen von Häusern und Wohnungen benutzt. Mit der zunehmenden Modernisierung sind sie weitgehend gas- oder ölbetriebenen Heizungsanlagen und Herden gewichen. Heutzutage sind sie als reines Dekorationsstück bei Antiquitätensammlern beliebt.

Das Schlafzimmer

Sind sie schon einmal gefragt worden, ob sie Stuhlgang hatten? Wir sagen ihnen was das bedeutet!

Landschaftliche Geräte

Wir können die Spreu vom Weizen trennen!

...impressionen

©  2024 yaq  | Museum Schönholthausen | Konzept, Design & Umsetzung: norbert siebert.

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